Aufbau der Weiterbildung

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend und besteht aus fünf Basis-Seminaren mit jeweils 20 Unterrichtseinheiten (UE), einer zusätzlichen Supervisionseinheit 20 UE und mindestens einer Abschlusseinheit mit 30 UE.
Nach den Basis-Seminaren plus Supervision (mit insgesamt 120 UE) kann zwischen zwei gleichwertigen Abschlüssen gewählt werden:

  1. „Traumazentrierte Fachberatung (TZFB)“ (30 UE)
  2. „Traumapädagogik (TP)“ (30 UE)

Die Stundenanzahl für einen der beiden Abschlüsse beträgt also 150 UE.
Beide Abschlüsse können durch den Besuch beider Abschlusseinheiten erlangt werden (180 UE). Wir gliedern die Basiseinheiten plus Supervision I (4 UE) entweder in zweitägige Untereinheiten mit je 20 UE oder in Blockseminare zu je zwei fünftägige Seminare.
 Die Supervisionseinheiten finden in Gruppen mit höchstens 9 TeilnehmerInnen statt. Supervision II findet im Rahmen der Abschlusseinheiten 6a und 6b statt (30 plus 10 UE). Supervision III wird an einem zusätzlichen Tag (10 UE) angeboten.

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Berufsausbildung:
Abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen, Pflegefachkräfte, Hebammen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen o.Ä.) oder Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. Dipl. PsychologInnen und ÄrztInnen, Dipl. PädagogInnen, Dipl. SozialarbeiterInnen und Dipl.SozialpädagogInnen, Dipl. HeilpädagogInnen, SonderpädagogInnen, LehrerInnen, Dipl. TheologInnen, Dipl. SoziologInnen oder analoge Abschlüsse (BA, MA).

Berufserfahrung:
Mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen (dazu zählen auch Praktika und Anerkennungsjahre).

Die Kurse der Weiterbildung im Überblick:

Basisseminare je 20 UE:

  1. Kurs: Einführung in Grundlagen der Traumapädagogik (16 UE); Zentrale Aspekte traumasensibler
    Arbeit I (4 UE);
  2. Kurs: Zentrale Aspekte traumasensibler Arbeit II (4 UE); Praxis und Reflexion I (16 UE)
  3. Kurs: Stabilisierung I – Techniken und Methoden der körperlichen und sozialen Stabilisierung I (12UE); Praxis und Reflexion II (8 UE)
  4. Kurs: Stabilisierung II -Techniken und Methoden der psychischen Stabilisierung (12 UE); Praxis und
    Reflexion III (8 UE)
  5. Kurs: Stabilisierung III – Techniken und Methoden der psychischen Stabilisierung (Forts., 8 UE);
    Unterstützung und Begleitung spontaner Traumaverarbeitung (8 UE); Supervision I (4 UE)

Vertiefende Abschlusseinheiten; wahlweise je 40 UE:
Abschluss 1: Traumazentrierte Fachberatung TFB (30 UE) plus Supervision II (10 UE), angeboten in Form von 2 x 2 Kurstagen (a 7,5 UE + 2,5 UE) ergibt für die 4 Kurstage insgesamt 40 UE (30 UE Theorie & Praxis TFB plus 10 UE Supervision II)
Abschluss 2: Traumapädagogik TPä (30 UE) plus Supervision II (10 UE); angeboten in Form von 2 x 2 Kurstagen (a 7,5 UE + 2,5 UE) a 10 UE pro Kurstag, zusammen 2 x (15 + 5) UE = 40 UE)

Zusätzlich wird ein Kurstag Supervision III vor der Zertifizierung angeboten (10 UE), wodurch das Angebot für Supervision (I, II und III) insgesamt 24 UE umfasst. Der gesamte Umfang der Ausbildung ergibt somit:

Einfacher zertifizierbarer Abschluss, wahlweise

  • Traumazentrierte Fachberatung: 150 UE Bzw. Traumapädagogik: 150 UE.
  • Zertifizierbarer Doppelabschluss 180 UE

Zielgruppe:

Deutschland:

  • Berufsausbildung: Abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer,
    erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen, Pflegefachkräfte, Hebammen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen o.Ä.) oder Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. Dipl. PsychologInnen und ÄrztInnen, Dipl.-PädagogInnen, Dipl. SozialarbeiterInnen und Dipl. SozialpädagogInnen, Dipl. HeilpädagogInnen, SonderpädagogInnen, LehrerInnen, Dipl.- TheologInnen, Dipl.-SoziologInnen oder analoge Abschlüsse (BA, MA).
  • Berufserfahrung: Mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen (dazu zählen auch Praktika und Anerkennungsjahre).

 

Schweiz:

  • Berufsausbildung: LehrerInnen und KindererzieherInnen (HF), HeilpädagogInnen, HeilerzieherInnen (HF), Sonder- PädagogInnen, LogopädInnen, ErgotherapeutInnen, Hebammen, dipl. Pflegefachkräfte (HF oder FH), darüber hinaus AbsolventInnen von Fachhochschulen (FH) oder höherer Fachschulen (HF) wie dipl. SozialarbeiterInnen und dipl. SozialpädagogInnen, dipl. HeilpädagogInnen, ferner HochschulabsolventInnen (= AbsolventIn- nen von Universitäten und Fachhochschulen) mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. Master oder Lizenziat in Psychologie, dipl. PsychologInnen HAP/ FH, ÄrztInnen, TheologInnen und SoziologInnen
  • Berufserfahrung: Mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen (dazu zählen auch Praktika und Anerkennungsjahre).

 

Österreich:

  • Berufsausbildung: Abgeschlossene Berufsausbildung an einer berufsbildenden Schule mit
    Maturaabschluss oder Fachdiplom sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen, Pflegefachkräfte, ErgotherapeutInnen, Hebammen, LogopädInnen) oder Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. PsychologInnen (Mag., Dr.) und ÄrztInnen, Dipl.-PädagogInnen, Dipl.- SozialarbeiterInnen oder SozialarbeiterInnen mit Fachhochschulabschluss (Mag. FH) und Dipl.- SozialpädagogInnen, LehrerInnen, TheologInnen (Mag., Dr.), SoziologInnen (Mag., Dr.), oder analoge Abschlüsse (BA, MA)
  • Berufserfahrung: Mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen (dazu zählen auch Praktika und Anerkennungsjahre).

 

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